Samstag, 26. Juli 2014

Anleitung: Quiltschablonen selber machen

Hallo!!

Nachdem ich den Kurs "freies Maschinenquilten" gemacht habe, bin ich total mit dem Quiltvirus infiziert. :-)

Ich übe zwar immer noch das "freie quilten", also ohne das vorher das Quiltmuster auf den Stoff übertragen wird, aber es gibt im Internet soviele schöne Quiltvorlagen die ich mich nicht traue freihand mit der Maschine zu quilten.

Also hab ich mir überlegt wie ich am besten das Muster auf den Stoff bekommen kann, ohne das ich fertige Schablonen kaufen muß.

Hier möchte ich euch heute mal zeigen wie ich so eine Quiltschablone herstelle.

Du benötigst:
- Eine ausgedruckte DIN 4 Vorlage mit dem Quiltmuster
- Heißlaminierfolien DIN 4
- Laminiergerät
- Vorstechnadel
- Kreidepulver oder feine Speisestärke

Los gehts!!!

 Als erstes nimmt man sich eine Laminierfolie....

... klappt diese auf und legt unter die Folie den Ausdruck mit dem Quiltmuster.

Anschließend zeichnet man das Muster mit einem "Edding" auf die Innenseite der Folie ab.


Die Ober-und Unterseite der Folie wieder zusammenlegen und das ganze......


.. mit dem Laminiergerät verkleben. Ich schicke die Folie immer 2x durch das Gerät, weil sie sich gerne mal
   ein wenig verbiegt. ;-)

Anschließend nimmt man sich eine Vorstechnadel und "prickelt" auf der Linie Löcher in die Folie. Mein Sohn wollte dies unbedingt machen und war etwas zu eifrig. Er hat viele kleine Löcher gestochen. Ich würde eher dazu raten die Abstände und die Löcher zu vergrößern. 
Wichtig ist das ihr die Spitzen und Ecken einstecht.

Nachdem ihr damit fertig seit sollte die Vorlage so aussehen.

Wie schon geschrieben, soviele kleine Löcher wie auf dem Bild braucht man nicht machen.

Als letzten Schritt muß man nun nur noch das Kreidepulver ( ich hatte leider nur ganz altes was nicht wirklich gut geeignet war zur Hand) oder ganz feine Speisestärke und streicht diese vorsichtig in die Löcher hinein.

Ich würde auf jeden Fall raten die Folie mit etwa Klebeband auf dem Stoff zu fixieren da sie recht rutschig ist.
Nachdem ihr das Pulver aufgetragen und in die Löcher eingearbeitet habt, nehmt ihr die Vorlage wieder ab und habt das ein Punktemuster auf dem Stoff das ihr mit der Maschine nachquilten könnt.

Ein großer Vorteil bei diesen selbstgemachten Schablonen ist das sie transparent sind und ihr bereits beim auflegen sehen könnt ob das Muster passt. Außerdem kann man sie immer wieder verwenden, was ja nicht möglich ist wenn man Quiltmuster auf z.B. Stickvlies o.ä. überträgt.

Ich hoffe mal das ihr mit meiner Anleitung gut zurecht kommt und ich würde mich über Kommentare von euch freuen.
Wer mag darf sich gerne die Anleitung ausdrucken. Unten am Posting findet ihr einen "Button" mit der Aufschrift "print". Einfach draufklicken, abspeichern oder ausdrucken. ;-)

Ein schönes Wochenende wünscht euch
Andrea

Kommentare:

  1. Tolles Tutorial! Vielen Dank dafür!

    Ein schönes Wochenende wünscht Dir

    Petra

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  2. Diese interessante Methode kannte ich bisher noch nicht!
    Vielen Dank fürs Zeigen, sicher probiere ich das mal aus, vor allem auf schwarzem Stoff macht sich Deine tolle Anleitung bestimmt gut!
    Liebe Grüsse von Angela

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  3. Danke für die tolle Anleitung. So wird das bestimmt was werden.
    Nun muss man nur noch schöne Vorlagen dafür finden.
    Hast du dafür auch noch einen Tip parat?
    Hab mir schon die Finger wund gegooglet, aber nichts direktes so gefunden.

    LG
    Sigrid

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  4. eine tolle Idee, ich fixiere uebrigens meine Speisestaerkelinien mit Haarspray, lasse es trocknen (ganz trocken!) und quilte dann, somit ist das Muster haltbarer und ich muss nicht immer wieder ueberstempeln. So kann man dann auch gleich mehrere Bloecke markieren. Anschliessend kann man die Anzeichnungsreste ganz einfach mit etwas Batting abreiben. Haarspray hinterlaesst keine Flecke und ist auch nicht klebrig.

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  5. Oh tolle Idee das werde ich heute gleich mal ausprobieren,vielen lieben dank für Info...finde ich echt super!
    Liebe Grüße Petra aus dem Allgäu :-)

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  6. Super Idee, Dankeschön fürs posten das werde ich direkt testen.😀😀

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  7. Danach suchte ich schon lange. Danke, aurora

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Vielen Dank das du dir die Zeit nimmst mir einen Kommentar zu hinterlassen.
Ich freue mich immer von euch zu hören. Danke

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Ich suche....

eine "alte Freundin" aus Kindheitstagen und vielleicht könnt ihr mir helfen sie zu finden.
Ihr Name ist Marlies ??? geb. Rauschenbach. Sie wohnte mit ihren Eltern Albert und "Lita" (Elisabeth) Rauschenbach in Hamburg/Stellingen. Sie müsste in den 1950´er Jahren geboren sein (sie war etwas älter als meine Schwester) und hat warscheinlich eine Lehre zur Bankkauffrau gemacht.Ihr letzter mir bekannter Wohnort war Norderstedt bei Hamburg. Leider habe ich seit vielen, vielen Jahren keinen Kontakt mehr zu ihr aber vielleicht kennt sie jemand und kann einen Kontakt herstellen??
Ich würde mich freuen!!